Generell sollte man sich ja vorher überlegen wann man wo und warum in welchem Land sein will. Auch dafür gibt es auf www.weltreise-info.de ein tolles Reisezeitentool. Generell ist dieses so ausgerichtet, dass man möglichst zu einer angenehmen Temperatur ohne viele Niederschläge herumreist. Nun ja, unsere Reiseroute ist nun nicht gerade der Inbegriff von einer "Wir-reisen-der-Sonne-hinterher-Tour".

Am 13. Januar 2011 werden wir nicht dem winterlichen Berlin entfliehen, sondern uns noch weiter in die Kälte vorwagen, denn im Januar und Februar werden wir in Russland und China sein. Hier sind bei konstanten zweistelligen Minusgraden wirklich warme Klamotten und Schlafsäcke angesagt. Auch auf unserer Trekkingtour im März in Nepal brauchen wir wärmende Funktionsbekleidung. Anschließend werden wir aber im April bei hochsommerlichen Temperaturen in Indien sein! Von Anfang an stellte sich daher bei uns ein Ausrüstungsproblem ein, denn für beide Temperaturbereiche kann man einfach nicht ausgestattet sein. Die Taucherbrille macht in Sibirien keinen Sinn und der -15 Grad Schlafsack bei +40 Grad auf Borneo ebenso wenig. Mitten in unseren Überlegungen beschlossen wir, uns mit den Jungs von Globi in Nepal zum Trekken zu verabreden. Auf einen Schlag waren unsere Probleme gelöst: die Jungs würden unsere Sommerausrüstung mitbringen, während der Trekkingtour bleibt sie in einem Hostel in Kathmandu und danach machen wir einen kompletten Tausch von Winter auf Sommer und die Jungs nehmen unsere Wintersachen zurück nach Hause.